Feedback für [do:index]-Kriterien

Hiermit starten wir mit einer öffentlichen Feedbackphase zu der ersten Version des Kriterienkatalogs für die Erstellung des [do:index], aufbauend auf Ergebnissen des ersten Workshops in Berlin Ende Februar. Alle 3-4 Tage wird an dieser Stelle ein Bereich und dessen Kriterien in Form ein kommentierbaren Google-Doc zur Diskussion gestellt. Wir werden jeweils via Twitter und Facebook darauf hinweisen, sobald der nächste Bereich zur Kommentierung freigeschaltet ist.

Der [do:index] ist in folgende Bereiche unterteilt, zu denen letztlich auch Teil-Rankings erstellt werden sollen:

Wir würden uns über Anregungen und Kritik freuen, konkret vor allem zu den folgenden Fragen:

  • Welche Kriterien fehlen im jeweiligen Bereich?
  • Welche Kriterien sind überflüssig?
  • Für welche Ebene sollte das Kriterium (nicht) erhoben werden (Stadt/Land)?
  • Sonstige Anregungen?
  • Ggf. Kommentar zur Gewichtung des Kriterium innerhalb des Bereichs – z.B. ist ein Kriterium/Frage besonders wichtig?
  • Ggf. Kommentar bzgl. Messung des Kriteriums bzw. dessen Skala (Ja/Nein, diskrete Skala, Gewichtung)?

Außerdem würden wir uns über Hinweise auf Kontaktpersonen, AnsprechpartnerInnen in Verwaltungen & SpezialistenInnen auf den jeweiligen Gebieten via mail an office [at] do-index.org freuen.

Der Zeitraum zur öffentlichen Kommentierung der [do:index]-Kriterien läuft von 21. März bis 22. April 2013. Die Ergebnisse der öffentlichen Kommentierung werden im Rahmen eines Workshops in Wien Anfang Mai 2013 eingearbeitet.

Die erste Feedbackrunde befasst sich mit der Kategorie OER Open Educational Ressources. Hier ist das Feedbackdokument und zur leichteren Orientierung und Übersicht die aktuellen Fragen in Abfrageform.

Wir freuen uns auf rege Beteiligung!

 

One thought on “Feedback für [do:index]-Kriterien

  1. Hallo,

    mir fehlt leider die Zeit wirklich aktiv mitzuschreiben (insb. die Stellen zu suchen, wo es sinnvoll und passend wäre). Ich würde aber zur Unterstützung gerne auf einige EU-finanzierte Projekte verweisen, die sich bereits direkt bzw. indirekt mit dem Thema auseinandergesetzt und zu denen wir als Universität Duisburg-Essen (WIP) aktiv beigetragen haben (und daher detaillierte Auskunft geben können):

    Open Educational Quality Initiative (OPAL; abgeschlossen im Dez. 2011; UDE Koordinator): Schwerpunkt des Projekts war die Entwicklung und Bereitstellung eines Werkzeugs zur Selbstevaluation, mit dessen Hilfe offene Bildungspraktiken gefördert werden können. In dem Zusammenhang wurde u.a. auch untersucht, wie im Umfeld höherer Bildung mit freien Bildungsressourcen umgegangen wird, welche Barrieren zum Auf-/Ausbau offener Bildungspraktiken es gibt und wie diese überwunden werden können (Best Practices). Als Ergebnis entwickelte das Projekt Guidelines zur Selbstevaluation bzgl. des eigenen institutionellen (und personellen) Status/Fortschritts von Open Educational Practices (OEP) und Ermittlung von weiterem Potential. Die Guidelines wurden auf der Basis einer Maturitäts-Matrix entwickelt, die sich aus einer europaweiten, groß angelegten quantitativen Studie und aus über 70 Case-Studies bzgl. der Produktion, Nutzung, und Wiederverwendung (Adaption) freier Bildungsressourcen ergab. Berücksichtigt wurden diverse Gruppen von Stakeholdern (Policy Makers, Organizational Leaders, Practitioners, & Learners). Literatur findet sich unter http://www.oer-quality.org
    Die Guidelines sowie erforderliche Erklärungen stehen unter http://www.oer-quality.org/wp-content/uploads/2011/03/OPAL-OEP-guidelines.pdf zum Download bereit.
    Das Projekt bezog sich primär auf Höhere und Erwachsenenbildung. Die Ergebnisse können weitestgehend aber unproblematisch auch auf Schulbildung übertragen werden. Die Maturitätsmatrix und die Guidelines passen m.E. genau zu Ihrem Vorhaben.

    Das Projekt OERTest setze (abgeschlossen 12/2012 sich mit Bewertungskriterien (Evaluation) auseinander, die dazu beitragen können, auf OER-basierte Lernleistungen zu evaluieren. Weitere Informationen finden sich unter http://www.oer-europe.net, die entwickelten guidelines unter http://www.oer-europe.net/oertest/output/D3.3_Guidelines_for_OER_Assessment.pdf

    Das Projekt Concede (abgeschlossen 9/2010) untersuchte den Umgang mit Nutzergenerierten Lerninhalten (User Generted Content) und definierte u.a. Qualitätskriterien bzw. ein “Quality Framework”. Weitere Informationen unter: http://www.concede.cc/

    Das derzeit (bis März 2015) laufende Projekt Open Discovery Space (ODS; 51 Partner aus 21 europäischen Ländern) entwickelt eine zentralisierte, multilinguale, europäische Zugangsschnittstelle zu einer Vielzahl von Datenbanken (Datenbankenübergreifende Suche nach Ressourcen mit multilingualer Stichwortsuche) mit freien Bildungsressourcen und implementiert darüber hinaus auf gesamteuropäischer Ebene eine lokal/regional/national adaptierbare Community-Plattform zum Austausch von Erfahrungen und Wissen. Im Fokus des Projekts stehen Schulen; die eingebundenen Datenbanken enthalten jedoch zu einem wesentlichen Anteil auch Ressourcen aus anderen Bildungsszenarien. Im Rahmen dieses Projekts wurden (werden …) groß angelegte Bedarfsuntersuchungen bei Lehrern durchgeführt, deren Ergebnisse insb. die Grundlage zur Gestaltung und Auswahl von für die Praxis tatsächlich relevanter Funktionalitäten darstellen. Die Platform wird im August 2013 in einer ersten Version (Pilotphase) verfügbar sein. Schulen/Lehrer sind herzlich zur Teilnahme an der Pilotphase eingeladen (und dringend benötigt), um die Ergebnisse entsprechend ihren tatsächlichen Bedürfnissen in der Praxis zu evaluieren. Insbesondere in Deutschland haben wir bislang erhebliche Schwierigkeiten Lehrer und Schulen einzubinden. Bei Bedarf organisieren wir Webinars und vor-Ort Workshops zur Erläuterung und Einführung. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.opendiscoveryspace.eu. Für Vermittlung wären wir sehr dankbar und für eventuelle Interessenten stehe ich gerne zur Verfügung.

    Ich hoffe, dies hat wenigstens einen kleinen Schritt weitergeholfen. Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

    Herzliche Grüße,

    Thomas Richter

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