Interview mit [do:index]-Projektkoordinator Walter Palmetshofer

Walter Palmetshofer, studierter Volkswirt und Unternehmensgründer (archify.com), koordiniert ab sofort als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FU Berlin das [do:index]-Projekt. Mit diesem Kurz-Interview wollen wir ihn der digitalen Projektöffentlichkeit vorstellen.

Du wirst ab sofort das Projekt [do:index] koordinieren. Könntest Du in ein paar Sätzen etwas zu Deinem beruflichen und akademischen Werdegang erzählen?

Walter Palmetshofer: Ich arbeitete schon vor der Matura im Ars Electronica Center in Linz, danach war ich 5 Jahre Systemadministrator beim unabhängigen Internetprovider thing.net in New York City, wo diverse Netz(kunst)projekte stattfanden. Danach war ich bei drei verschiedenen Startups dabei, zuletzt als Co-founder bei archify.com. Ansonsten war ich in verschiedenen Projekten im zivilgesellschaftlichen Bereich aktiv, zum Beispiel bei unibrennt, und habe an der Universität Wien Volkswirtschaft studiert.

In Deiner Diplomarbeit hast Du einen Open Data City Index entworfen. Was war da die Kernidee?

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Masterarbeit im Rahmen von [do:index]

Prof. Dr. Claudia Müller-Birn vom Fachbereich Mathematik und Informatik der Freien Universität Berlin wird im Rahmen des [do:index]-Projekts akademische Abschlussarbeiten vergeben und betreuen. In einer Masterarbeit zum Thema “Digital Openness Assessment” wird es im Kern um folgende Punkte gehen:

Im ersten Schritt soll vorhandene Open Source Software im Bereich Datenerhebung, Auswertung und Darstellung identifiziert und kategorisiert werden – eine Integration in eine WordPress-Umgebung oder die Nutzung bestehender Open-Source-Survey-Anwendungen wie Survey-Monkey sollte geprüft werden. Im Rahmen des nutzerzentrierten Designprozesses sollen Anforderungen und Bedürfnisse der Nutzer (vor allem des [do:index] Projektteams) erhoben werden. Es soll dabei insbesondere berücksichtigt wird, dass Indikatoren durch das [do:index] Projektteam dynamisch ergänzt, variiert und ausgewertet werden müssen. Aus den gewonnenen Erkenntnissen soll eine webbasierte Softwarelösung prototypisch umgesetzt werden, die aus den drei oben genannten Modulen Datenvorbereitung, -erhebung (Selbsteinstufung) und -auswertung aufgebaut ist. Das Modul der Datenerhebung entspricht einem webbasierten Survey, der im Modul Datenvorbereitung angepasst werden kann. Das Modul der Datenauswertung soll eine visuelle Repräsentation der Ergebnisse ermöglichen.

Informationen und Bewerbungen sind ab sofort via E-Mail an Prof. C. Müller-Birn möglich.

Über [do:index] am Laufenden bleiben

Es ist noch ein weiter Weg bis zur Präsentation des ersten [do:index], die für November 2013 anvisiert ist. Bis dahin gilt es eine Indikatorenmatrix samt Erhebungsinstrumentarium zu entwerfen, zu testen und in eine Online-Tool zu übersetzen – all das in enger Abstimmung mit einer großen Zahl an Projektpartnern.

Wer bis dahin über den Projektfortschritt am Laufenden bleiben möchte, für den gibt es die folgenden Möglichkeiten:

Feedback, Kritik und Fragen außerdem gerne an office [at] do-index.org.

Projektkoordinator/in für [do:index] gesucht

Zur operativen Umsetzung des [do:index] im Rahmen eines universitären Drittmittelprojekts suchen wir jetzt eine/n wissenschaftliche/n Projektkoordinator/in mit Interesse an der Thematik sowie der Möglichkeit, idealerweise ab 2. Januar 2013, eine halbe Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. wissenschaftlicher Mitarbeiter (befristet auf 1 Jahr, E 13 TV-L FU) anzutreten. Die offizielle Stellenausschreibung der FU Berlin liest sich wie folgt:

Aufgabengebiet:

Mitarbeit im Forschungsprojekt Digital Openness Benchmark an der Juniorprofessur für Organisationstheorie (Prof. Dr. Leonhard Dobusch).

Einstellungsvoraussetzungen:

Abgeschlossenes sozial- und/oder wirtschaftswissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom/Master).

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Was wird der [do:index]?

Der deutsche Verein Digitale Gesellschaft e. V., der österreichische Verein Freie Netze. Freies Wissen. und der Schweizer Verein Digitale Allmend haben das Projekt eines Digitalen Offenheitsindex (Digital Openness Index, do:index) initiiert, um den Beitrag öffentlicher Körperschaften zu digitalen Gemeingütern (wie Daten, Informationen, Wissen, Infrastruktur) sicht- und vergleichbar zu machen. Auf Basis einer breiten und in Teilbereiche gegliederten Indikatorenmatrix soll ein Ranking von ausgewählten Gebietskörperschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erstellt sowie ein Softwaretool zur Selbsteinstufung nicht gelisteter Kommunen entwickelt werden.

Dieser Blog dient der Veröffentlichung und Diskussion von Zwischenergebnissen sowie der Dokumentation des Projektfortschritts. Weitere Informationen finden sich unter Idee & Konzept. Hinweise auf neue Einträge und über den Projektfortschritt werden auch via Twitter veröffentlicht.